Alois Galehr beschäftigt sich in seiner für die Ausstellung entstandenen Arbeit mit dem
Begriff Zeit und Ort, indem er die „Biografie“der Lichtsteine als Ausgangspunkt nimmt.
2001 entdeckte der Künstler die quadratischen Lichtkästen, die er als Material für
seine Installation Odyssee der Lichtsteine verwendet, am Straßenrand in Vaduz. Um
die Fundstücke offiziell über die Grenze nach Österreich zu bringen, hat er ein Schreiben
von der Gemeinde Vaduz über die Wertlosigkeit der Leuchtkörper erhalten (Lydia Anastasova).
Drei Jahre später wurden diese zum ersten Mal in die Arbeit für eine Ausstellung am
Rathausplatz in Nenzing (www Edison Idee) integriert. Weitere Orte ihres Aufflackerns waren 2014 Vaduz „Transfer“, sowie 2017 in der Artenne Nenzing „Vom Fundstück zum Kunststück“.
Die Assoziation zu Caspar David Friedrich‘s Gemälde „Das Eismeer“ liegt Nahe, so wie der
nahe Rhein (Alois Galehr).
Odyssee der Lichtsteine | Alois Galehr im Schauraum ZollART

Dauer
13. Dez. 2020 bis 28. Februar 2021
Ort
Schauraum ZollART | Falle 10 | 6842 Koblach
Öffnungszeiten
von außen jederzeit einsehbar