Eröffnung
Mittwoch | 25. Jänner 2012 | 19 Uhr

Der andere Blick.
Alltägliche Räume sind die Requisiten des Künstlers. Er funktioniert diese Räume in eine Camera obscura um und macht sie zu seinem vorübergehenden Atelier. Das Prinzip ist einfach: wenn durch ein kleines Loch Licht in einen völlig abgedunkelten Raum fällt, werden die Konturen der Außenwelt auf der gegenüberliegenden Wand auf den Kopf gestellt und spiegelbildlich verkehrt abgebildet. Die so entstandenen Bilddokumente zeigen sich in vielfältige Variationen und räumlichen Konstellationen, sie sind ein Produkt aus Zeit und Raum. Der Künstler inszeniert das Tatsächliche, das einfach Vorhandene, das in der Verschmelzung von Innen- und Außenraum eine veränderte Wahrnehmungsebene schafft.

